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        Uni Duisburg-Essen
Faculty of Business Administration and Economics
ICB Institute for Computer Science and Business Information Systems
Dependability of Computing Systems

Free Book
"Fehlertoleranz-Verfahren"

Eine fachliche Bezugnahme auf das Material ist nur mit Quellenangabe erlaubt.

Prof. Dr. Klaus Echtle
retired since 03/2019

Das Buch "Fehlertoleranzverfahren"erschien 1990 im Springer-Verlag, Heidelberg, in der Studienreihe Informatik. Nachdem ich das Copyright vom Verlag zurück erhalten habe, stelle ich hier die vollständige Fassung des Buches zurVerfügung.

Gegenüber der Buchfassung wurden geringfügige Veränderungen vorgenommen, insbesondere um die Abbildungen besser in Pdf-Dateien aufnehmen zu können. Das Copyright des gesamten Materials liegt ausschliesslich bei Klaus Echtle. Das Material kann für die persönliche, nicht kommerzielle Verwendung kostenlos heruntergeladen werden. Es ist nicht erlaubt, das Material in irgendeiner Form anzubieten oder zu verbreiten.


Dieses Buch beschreibt die grundlegenden Verfahren zur Tolerierung von Fehlern, die in Rechensystemen auftreten. Besondere Beachtung finden Fehlertoleranz-Massnahmen für verteilte Systeme, da diese eine zunehmende Bedeutung erlangen. Die Ansätze zur Vermeidung von Zuverlässigkeitsengpässen durch Fehlertoleranz-Instanzen, die selbst fehlertolerant sind, werden ausführlich diskutiert.

Die Darstellung ist weniger auf die Beschreibung existierender fehlertoleranter Rechensysteme ausgerichtet als vielmehr auf eine weitgehend implementierungsunabhängige Klassifikation der verschiedenen Schritte zur Fehlertoleranz und ihrer Varianten. Es wird ein Überblick gegeben, der die Entwurfsalternativen bei der Realisierung von Fehlertoleranzverfahren aufzeigt und ihre Auswirkungen auf Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und andere Eigenschaften eines Rechensystems verdeutlicht.

Mit der Orientierung an der prinzipiellen Problematik wendet sich dieses Buch an Forscher und an Entwerfer fehlertoleranter Hardware/Software-Systeme (etwa in den Bereichen Prozessrechentechnik, Kommunikationssysteme oder Datenbanken mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen) sowie an Studenten der Informatik und benachbarter Fachrichtungen. Schliesslich ist mit der Beschreibung von Massnahmen zur Tolerierung von Softwarefehlern jeder Entwerfer von Programmsystemen angesprochen.